Jahresbericht 2011 des Präsidenten

5. März Arbeitstag: Dieses Jahr hatte Petrus ein Einsehen mit dem VSG. Das Wetter: trocken, zuerst etwas Nebel, dann Sonne. Sehr erfreulich war auch die Teilnahme von etwa 20 Mitgliedern! So konnte wirklich speditiv gearbeitet werden. Wieder wurden in einem unserer eigenen Grundstücke grössere Mengen an Bäumen und Sträuchern entfernt, damit die Riedwiese besser von der Sonne beschienen wird, was der typischen Riedflora zu Gute kommt. Dank der Vorarbeit von Förster Urs Kunz sowie den Wagen und der Spaltmaschine, die er bereit gestellt hatte, konnten zwei Wagen mit Holzspalten gefüllt und grosse Asthaufen für das spätere Häckseln aufgeschichtet werden. Entsprechend hungrig genossen die Teilnehmer Znüni und Mittagessen im Zelt der Badi Egg.

31. März GV.

25. Juni Exkursion Mönchaltorfer Aa.

Prozess Wiederherstellung Servitut Nr.1916 vor dem Bezirksgericht Uster:
Am 17.1.2011 verfügt das Gericht, dass zunächst die Frage der sachlichen Zuständigkeit des Gerichts abgeklärt werden müsse. Dies, nachdem beiderseits schon grosse Summen für die Anwälte ausgegeben wurden (bei Stadt Uster und Kanton natürlich aus der Tasche der Steuerzahler...) und nachdem der Bezirksrat sich seinerzeit als nicht zuständig erklärt und uns ans Bezirksgericht verwiesen hatte!

Am 29.6.2011 fasst das Bezirksgericht Uster den Beschluss, es sei nicht zuständig für die Klage des VSG betreffend Grundbuchberichtigung. Die Streitigkeit sei öffentlich rechtlicher Natur und deshalb Sache von Bezirksrat und Verwaltungsgericht. Der Beschluss des Bezirksrats vom 18.11.2008, der damals den VSG auf den zivilen Rechtsweg verwies, binde das Bezirksgericht nicht. Als Resultat dieses Entscheids soll der VSG eine ermässigte Gerichtsgebühr von Fr. 10'000.- und Entschädigungen an die Gegenparteien von total Fr. 20'500.- bezahlen. Wer hat nun Recht von den beiden Behörden? Soll der VSG zwischen Stuhl und Bank fallen? Diese paradoxe und äusserst unbefriedigende Situation kann der Vorstand nicht auf sich beruhen lassen. Er will an die nächst höhere Instanz, das Obergericht, gelangen und dort den Beschluss des Bezirksgerichts anfechten. Das höhere finanzielle Risiko wird durch eine entsprechende Zusage beider bisheriger Sponsoren abgedeckt. Gestützt auf den Beschluss der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom 20.5.2010, der den Vorstand ermächtigt, diesen Zivilprozess zu führen, hat er Rechtsanwalt R. Flum beauftragt, gegen den vorliegenden Entscheid des Bezirksgerichts Berufung einzulegen.

Am 1.9.2011 wird von unserem Anwalt fristgerecht die Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts vom 29.6.2011 ans Obergericht eingegeben.

Am 2.11.2011 treffen die Berufungsantworten der gegnerischen Anwälte beim Obergericht ein.

(2012 E.Sutter)