Jahresbericht 2012 des Präsidenten

3. März Arbeitstag: Bei kaltem, aber schönem Wetter betraten einige wenige Helfer, zumeist rüstige Senioren(!) eines unserer Grundstücke, das nahe bei der Schiffstation Mönchaltorf im Rälliker Ried liegt. Weil Förster Urs Kunz wegen Krankheit kurzfristig ausgefallen war, hatte Vorstandsmitglied Jörg Troxler die Vorbereitungsarbeiten übernommen und zahlreiche Sträucher, die im Ried wucherten mit der Motorsäge gefällt. Das Holz wurde nun herausgeschleppt und am Wegrand fein säuberlich aufgeschichtet, damit es später abgeholt und verarbeitet werden konnte. Wie immer rundete ein gemeinsames Mittagessen im Zelt der Badi Egg den Arbeitseinsatz ab. An dieser Stelle sei den fleissigen Helfern nochmals ganz herzlich gedankt.

29. März GV.

30. Juni Exkursion Maurmer Dorfbach.

Prozess Wiederherstellung Servitut Nr.1916 vor dem Bundesgericht:
Am 27.1.2012 ist das Obergericht mit seinem Entscheid gleichfalls nicht auf die Sache eingetreten. Nach seiner Auffassung hätten die Verwaltungsinstanzen (Bezirksrat und Verwaltungsgericht) urteilen müssen. Die Gerichtskosten und die Prozessentschädigungen, welche nach dem Urteil des Obergerichtes zu bezahlen wären, wenn der Entscheid rechtskräftig würde, sind durch Sponsoren abgedeckt. Der VSG kann - gänzlich ohne eigenes finanzielles Risiko - das Urteil des Obergerichtes an das Bundesgericht weiterziehen; allfällige weitere Kosten werden durch mehrere Sponsoren gedeckt. Der Vorstand hat deshalb den Anwalt beauftragt, den Fall dem Bundesgericht zu unterbreiten.

Am 21.6.2012 hat das Bundesgericht in seinem Urteil die Beschwerde des VSG geschützt und die Sache an das Bezirksgericht Uster zur materiellen Beurteilung der Klage des VSG zurückgewiesen. Ausserdem muss das Obergericht des Kantons Zürich die Kosten und Entschädigungen im kantonalen Berufungsverfahren neu verlegen. Mit diesem Entscheid ist nun endlich klar, dass die Frage der Grundbuchberichtigung eine privatrechtliche Angelegenheit ist, für welche die Zivilgerichte zuständig sind. Ein Vergleich, den der VSG nach Bekanntwerden des angeblich neuen Standortes für den Bau des Seerestaurants vorschlug, um weitere Kosten (auch für den Steuerzahler) einzusparen, wurde von Kanton und Stadt Uster abgelehnt.

Am 16.8.2012 hat das Kantonale Obergericht, gemäss der Weisung des Bundesgerichts, die Gerichtskosten und Entschädigungen neu verlegt: Die Entscheidgebühr von Fr. 8'500.-, welche der VSG als Vorschuss hinterlegen musste, soll ihm (d.h. den Sponsoren) zurückerstattet werden. Ebenfalls müssen die Beklagten dem VSG eine Parteientschädigung von Fr. 7'200.- bezahlen. So werden Steuergelder für einen unnötigen Prozess um die Zuständigkeit der Gerichte ausgegeben.

Aqua Viva - Rheinaubund: Der VSG ist schon seit geraumer Zeit Kollektivmitglied beim Rheinaubund. Dieses Jahr hat sich dieser mit der eidgenössischen Gewässer-Schutzorganisation Aqua Viva zusammengeschlossen. Der VSG bleibt Kollektivmitglied bei der neuen Organisation.

Nutzungsänderung Parzelle 1311a Riediker Ried: siehe Beitrag über die Goldrute Seite 7 und 8 des Bulltins.

(2013 E.Sutter)